Versetzung des Ulmer Spitalmeisters Peter nach Regensburg im Jahr 1501
Im Juni 1501 wurde ein Priesterbruder des Deutschen Ordens namens Peter, der bis dahin als Spitalmeister in Ulm tätig war, nach Regensburg versetzt. Der Vorgang ist deshalb bemerkenswert, weil sich nicht nur der Wechsel des Einsatzortes feststellen lässt, sondern zugleich eine konkrete Regelung für Peters Tätigkeit in Regensburg überliefert ist. Zumal er in Ulm außerhalb eines Konventes lebte. Peter hatte in Ulm das Amt des Spitalmeisters inne. Im Zuge der Versetzung wurde Regensburg zu seinem neuen Einsatzort. Mit diesem Wechsel war ausdrücklich verbunden, dass er dort im kirchlichen Dienst mitwirken sollte. Für seine Tätigkeit wurde festgelegt, dass er „in der kirchen mitsingen und lesen behilfflich sey, doch ongenot meß zu halten“. Peter sollte also beim Singen und Lesen in der Kirche helfen, ohne dazu verpflichtet zu sein, selbst Messe zu feiern. Gerade diese Verbindung von Ortswechsel und Aufgabenbestimmung macht den Fall besonders aussagekräftig. Die Versetzung bestand nicht nur ...








