Epitaph des Deutschordensritters Christoph Voit von Rieneck
(F) Christoph Voit von Rieneck entstammte einem fränkischen Adelsgeschlecht und stand vor seinem Eintritt in die Ballei Franken des Deutschen Ordens im Dienst des Würzburger Bischofs, wo er als Landsknechtshauptmann tätig war. Am 31. Mai 1583 stellte Christoph Voit von Rieneck sein Gesuch um Aufnahme in den Deutschen Orden und war noch im selben Jahr als Amtsverweser in Virnsberg tätig, was er bis 1585 blieb. Ende November 1583 ist Christoph Voit von Rieneck außerdem als Hauskomtur von Ellingen nachweisbar. In dieser Funktion war er an einem Konflikt um Jagdrechte im Gebiet des Kleinen Daselhart bei Dornhausen im Amt Gunzenhausen beteiligt. Er zog dabei mit einigen Reisigen und einer bewaffneten Mannschaft von etwa 60 bis 70 Personen in das umstrittene Gebiet. Dem brandenburgischen Amtmann Michael von Dobitzsch wurden 19 Hasengarne und ein Hase abgenommen. Der Vorgang führte zu einem Verfahren vor dem Reichskammergericht, welches am 14. April 1586 in dieser Sache ein Urteil fällt...








