26. Februar: Tag der Glaubenszeugen des Deutschen Ordens
Die traurigen Geschichten vieler Brüder, Schwestern und auch Familiaren im 20. Jahrhundert sind immer in der Erinnerung des Ordens geblieben. Seit vielen Jahren schlägt das Direktorium des Deutschen Ordens am 26. Februar einen Tag im Gedenken an die „Glaubenszeugen“ des Deutschen Ordens, Märtyrer und Bekenner vor: Ordensbrüder, Schwestern und Familiaren. Die Wahl des Tages ist nicht zufällig: Im Jahre 1952 kam es vom 25. bis 27. Februar in Troppau zu dem berüchtigten Schauprozess, an dem neun Deutschordensschwestern schwerer Verbrechen angeklagt wurden; einzelne Schwestern waren nach groben in Gefängnissen und bei polizeilichen Verhören erlittenen physischen und psychischen Misshandlungen und Folterungen derart zermürbt, dass sie die ihnen unterstellten Verbrechen im Prozesssaal vor ideologisch aufgeheiztem Publikum sogar öffentlich zugaben: erfundene, unmenschliche und unwürdige Gräueltaten, die zu benennen einem widerstrebt; dazu die Anklage auf Hochverrat und Spionagetätigkeit. Prov...







