Deutschordensritter Johann Karl von Britzke


Johann Karl Emmerich Freiherr von Britzke war ein Sohn des Koblenzer Kommandanten Kaspar Friedrich von Britzke und der Margaretha Juliana von Hagen.

Am 20. August 1688 in kurbrandenburgischen Lehnakten erwähnt, bekleidete nahm er am kurtrierischen Hof die Stellung eines Kammerjunkers ein. Am 14. November 1700 wurde er in Ellingen in die Ballei Franken des Deutschen Ordens aufgenommen.

Im militärischen Umfeld des kaiserlichen Infanterieregiments Hoch- und Deutschmeister tätig, wurde er am 22. Januar 1703, aufgrund seiner besonderen Tapferkeit und Geschicklichkeit, für eine militärische Beförderung empfohlen. Die entsprechende Anordnung erging durch Hochmeister Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg.

Am 17. Februar 1708 war Britzke an einer kurbrandenburgischen Lehnangelegenheit beteiligt, die das Gut Viesen betraf und am 6. Februar 1712 nahm Britzke in Ehrenbreitstein eine Belehnung durch den Trierer Erzbischof Karl von Lothringen entgegen, welche Haus und Veste Weiskirchen samt Zubehör betraf.

In der Ballei Franken Oberamtmann für Scheuerberg, wurde er 1718 Komtur von Horneck. Zwischen 1722 und 1724 wurden unter der Leitung des Baumeisters Franz Keller bauliche Veränderungen an der Kommende vorgenommen, an denen Britzke als Bauherr beteiligt war.

Seit 1724 Komtur von Münnerstadt, verstarb er am 16. September 1725.

Am 18. Juni 1726 wurde in Mergentheim ein Teil seines Nachlasses abgewickelt. Dabei wurden 3.440 Gulden aus seinem Nachlass ausgezahlt und sein auf 200 Gulden geschätztes Ordenskreuz als Andenken übergeben. Empfängerin war eine seiner Nichten.


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