Die Schlacht bei Kowal
Die Schlacht bei Kowal fand am 13. September 1431 statt. Das militärische Aufeinandertreffen ist im Zusammenhang des Polnisch-Litauischen-Ordenskriegs (1431–1435) zu sehen. Der Konflikt entbrannte aus einem Machtkampf innerhalb des Großfürstentums Litauen, in dem der litauische Fürst Švitrigaila gegen seinen Cousin Władysław II. Jagiełło, den König von Polen, rebellierte. Švitrigaila strebte eine stärkere Unabhängigkeit Litauens an und wandte sich zur Durchsetzung seiner Ansprüche an den Deutschen Orden, der nach der Niederlage von Tannenberg (1410) nach neuer Einflussnahme in der Region suchte. Im Sommer 1431 griffen die vereinten Truppen Švitrigailas und des Deutschen Ordens das östliche Polen an. Die Kämpfe konzentrierten sich bald auf die Region um Kowal in Wolhynien. Die Schlacht bei Kowal war dabei ein zentrales Gefecht. Unter der Führung König Władysławs gelang es den polnischen Streitkräften, die Angriffe des Ordens erfolgreich abzuwehren. Obwohl die Schlacht militärisch nicht ...









