Deutschordensritter Franz von Reinach
Franz Claudius Joseph Freiherr von Reinach-Munzingen wurde im Jahr 1675 als Sohn des Beat Melchior Freiherrn von Reinach und der Maria Katharina Blarer von Wartensee geboren.
Reinach gehörte der Ballei Franken des Deutschen Ordens an und wurde vor dem 29. Dezember 1697 Komtur zu Blumenthal ernannt.
Nach dem Ende seiner Blumenthaler Amtszeit wechselte er als Komtur nach Heilbronn. Der Übergang erfolgte in den Jahren 1707/1708. Dieses Amt behielt er bis zu seinem Tod im Jahr 1717.
Während seiner Heilbronner Amtszeit trat Reinach besonders als Bauherr der Kommende hervor. Unter seiner Verantwortung wurde der Deutschhof in Heilbronn umfassend erneuert und im Barock ausgebaut. Die größeren Baumaßnahmen setzten um 1711 beziehungsweise 1712 ein. Der Ausbau betraf unter anderem den Westflügel und weitere Teile der Anlage.
Im Jahr 1711 übernahm er zusätzlich die Kommende Regensburg.
Franz Claudius Joseph Freiherr von Reinach-Munzingen verstarb am 23. Januar 1717 in Heilbronn und wurde im dortigen Münster beigesetzt.



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