Deutschordensritter Georg von Hirschberg
Georg Karl Adam Freiherr von Hirschberg wurde am 8. Mai 1714 in Ebnath geboren und am 29. Mai 1714 getauft. Sein Vater war Johann Adam Ernst Freiherr von Hirschberg, seine Mutter Amanda Polixena Pergier von Perglas.
Am 19. April 1740 wurde Hirschberg in Ellingen zum Ritter geschlagen und in die Ballei Franken aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt stand er als Leutnant in einem würzburgischen Infanterieregiment des Generals von Eyb.
Seit 1748 Präsident der hoch- und deutschmeisterlichen Regierung und Ratsgebietiger des Deutschen Ordens in Mergentheim, blieb er dies bis 1771.
Ebenfalls 1748 als Besitzer von Schloss Weihersberg genannt, wurde Hirschberg Komtur von Sachsenhausen. Dieses Amt bekleidete er bis 1765.
Auch als Mergentheimer Präsident stand er in militärischen Diensten. So sind für 1754 und 1755 ausdrücklich militärische Rapporte des Leutnants Lorenz Fuchs an Hirschberg überliefert. Spätestens seit 1760 war er Oberstleutnant und Obermarschkommissar des Fränkischen Kreises. In dieser Zeit zum kurkölnischen Kämmerer ernannt, ist für 1763 bis 1771 eine Kreditaufnahme dokumentiert.
1765 als Komtur auf die Kommende Oettingen transferiert, wechselte er 1767 auf die Kommende Nürnberg.
Immer wieder auf Schloss Weihersberg residierend, wurde ihm 1768 gestattet, dort zusammen mit seinen Hausangehörigen an bestimmten Tagen den Gottesdienst in der Schlosskapelle zu besuchen.
Am 22. März 1772 verstarb Georg Karl Adam Freiherr von Hirschberg im Alter von 57 Jahren.
- Quellen -
Josef Hopfenzitz: Kommende Oettingen Deutschen Ordens (1242–1805). Recht und Wirtschaft im territorialen Spannungsfeld. Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens, Bd. 33. Bonn-Bad Godesberg 1975



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