Biographie zum Bild: Franz Joseph von Lerchenfeld


Franz Joseph Johann Nepomuk Peter von Alcantara Freiherr von Lerchenfeld zu Ammerland wurde am 24. März 1726 geboren und war der Sohn des Joseph Freiherr von Lerchenfeld und der Maria Barbara Gräfin von Seyboltstorff. Bekannt ist ein älterer Bruder.

Die erste gesicherte Nachricht über ihn stammt aus dem Jahr 1753, in dem er als kurbayerischer Grenadierhauptmann genannt wird.

Am 3. Mai 1753 erfolgte in Mergentheim seine Investitur in die Ballei Elsass-Burgund des Deutschen Ordens. Von 1753 bis 1760 war er Titularkomtur und kurbayerischer Kämmerer.


Seit 1783 Komtur zu Andlau, wechselte er 1785 auf die Kommende Beuggen. Auch war er kurpfalzbayerischer Wirklicher Geheimer Rat und Kämmerer  was er bis zu seinem Tode blieb. 

Im Jahr 1792 wurde er Komtur der Kommende Mainau und bekleidete spätestens seit dieser Zeit auch das Amt eines Ratsgebietigen der Ballei Elsass-Burgund.

Franz Joseph von Lerchenfeld verstarb am 17. November 1795 auf der Mainau.

- Quellen -

• Ebner, Walter; Hartmann, Helmut: Barocke Kalenderblätter der Deutschordensballei Elsaß und Burgund im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts. In: Schriften des Vereins für Geschichte des Bodensees und seiner Umgebung, Bd. 108, 1990, S. 213–228.

• Roth von Schreckenstein, Karl Heinrich Freiherr: Die Insel Mainau. Geschichte einer Deutschordens-Commende vom XIII. bis zum XIX. Jahrhundert., Karlsruhe 1873

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