Biographie zum Bild: Ferdinand Lutger von Ramschwag
Franz Ferdinand Siegfried Edmund Ludger Willibald Ignaz Freiherr von Ramschwag wurde am 16. März 1728 geboren und am 27. März 1728 getauft. Er war ein Sohn des Franz Christoph Joseph Freiherrn von Ramschwag und der Maria Esther Sophia Freiin von Reinach zu Hirzbach.
Am 18. Juni 1753 in die Ballei Elsass-Burgund des Deutschen Orden investiert, gehörte er bereits in den 1750er-Jahren den Truppen des Schwäbischen Reichskreises an und erscheint in einem Erlass des Fürstbischofs von Konstanz, vom 17. Juni 1756, als Hauptmann des hochstiftisch-konstanzischen Kontingents. Der Erlass erging vor dem Ausmarsch der Truppe ins Feld und richtete sich unter anderem an Ramschwag. Für das Jahr 1758 ist er als Major belegt. Er hielt sich damals mit den ihm unterstellten Grenadieren in einem Feldlager bei Bayreuth auf und war dort mit der Ausbildung von Rekruten beschäftigt. Der im April 1759 aufgestellte Militäretat des Schwäbischen Reichskreises nennt "Ferdinand Lutgari Freiherr von Ramschwag" als Major des baden-badischen Kreisinfanterieregiments Angehörigen des Generalstabs in der Funktion eines Generaladjutanten. In der im selben Militäretat enthaltenen Regimentsaufstellung erscheint ein Baron von Ramschwag bei den Hauptleuten des baden-badischen Kreisinfanterieregiments mit dem Zusatz, dass er für die nächste frei werdende Majorsstelle vorgesehen sei.
Im Jahr 1759 wurde Ramschwag dann Komtur von Rixheim, Basel und Mühlhausen, von wo er 1764 auf die Kommende Hitzkirch wechselte. Weiterhin im schwäbischen Kreisheer, wurde er hier, spätestens 1791, Obristwachtmeister und Kommandant des gräflich Truchsess von Wolfeggschen Infanterieregiments und blieb zugleich Inhaber der hochstiftisch-konstanzischen Kontingents-Grenadierkompanie, mit der er spätestens seit 1756 verbunden war und blieb.
Von 1784 bis 1791 Ratsgebietiger der Ballei Elsass-Burgund, endete im August 1791 seine Amtszeit als Komtur zu Hitzkirch und er übernahm die Kommende Mainau.
Ferdinand Freiherr von Ramschwag verstarb am 10. November 1791 in Achberg an der Argen und wurde in Siberatsweiler beigesetzt.
Fotorealistische Rekonstruktion.




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