Amtsschild des Carl Friedrich von Baumbach
(F) Carl Friedrich Reinhold Freiherr von Baumbach wurde am 3. Oktober 1713 in Kassel als Sohn des Wolf Georg Heinrich Freiherrn von Baumbach und dessen Ehefrau Sophia Juliana Eleonora Freifrau von Buttlar geboren und entstammte einem hessischen Adelsgeschlecht der Freiherren von Baumbach,.
Bereits im Jahr 1732 wurde für seine Aufnahme in die Ballei Hessen des Deutschen Ordens eine sorgfältige Ahnenprobe erstellt. Verfasser war der Marburger Jurist und Genealoge Johann Georg Estor.
Parallel zu seiner Ordenslaufbahn trat Baumbach in kaiserliche Militärdienste ein. Bereits 1748 wird er als Hauptmann im Grenadier-Regiment des Grafen Harrach genannt. Im Verlauf des Siebenjährigen Krieges stieg er weiter auf. Am 11. Februar 1760 erfolgte seine Ernennung zum Generalfeldwachtmeister, wobei der Rang auf den 1. August 1758 zurückdatiert wurde. Damit gehörte er zur Generalität der kaiserlichen Armee. Am 14. Juli 1773 wurde er zum Feldmarschalleutnant befördert; das Rangalter wurde auf den 3. November 1766 festgesetzt. Er gehörte damit zur militärischen Führungsschicht der Habsburgermonarchie während der Heeresreformen nach dem Siebenjährigen Krieg.
Im Jahr 1765 wurde er zum Komtur der Kommende Oberflörsheim ernannt. Aus Anlass seines Amtsantritts entstand sein Wappenschild, das bis heute in der Elisabethkirche in Marburg erhalten ist.




Kommentare
Kommentar veröffentlichen