Deutschordensritter Georg Daniel von Buttlar
Georg Daniel von Buttlar wurde 1671 als Sohn des fuldischen Amtmanns Johann (Hans) Friedrich von Buttlar auf Mariengart und dessen Ehefrau Anna Kunigunde von Boyneburg geboren.
Am 10. Mai 1699 wurde von Buttlar in Ellingen zum Ritter des Deutschen Ordens in der Ballei Franken geschlagen. 1703 bekleidete er das Amt des Hauskomturs in Freudenthal und übernahm am 6. September 1708 das Hauskomturamt zu Nürnberg.
Am 10. Juli 1710 vertrat Buttlar gemeinsam mit dem Landkomtur Philipp Benedikt Forstmeister von Gelnhausen die Kommende Nürnberg bei einem Rechtsgeschäft mit Ulrich Sebastian Fürer von Haimendorf über Fischereirechte in der Pegnitz.
Noch im Jahr 1710 erhielt Buttlar den Fertigungsbrief als Komtur von Horneck. Spätestens 1712 bekleidete er zugleich das Amt des Oberamtmanns des Scheuerberger Gebiets.
Am 18. Oktober 1712 war er am Verkauf des Dorfes und Rittergutes Mariengart an Landgraf Karl von Hessen-Kassel beteiligt. Der Kaufpreis betrug 20.000 rheinische Gulden. Buttlar gehörte zu den Unterzeichnern der Verkaufsurkunde.
Am 25. April 1718 übernahm Buttlar die Kommende Oettingen und damit zugleich die in Personalunion verbundene Kommende Donauwörth. Beide Komturenämter bekleidete er bis zum 8. Juli 1724.
Während seiner Oettinger Amtszeit wurde er 1719 zum Ratsgebietiger der Ballei Franken Und am 22. Januar 1723 zum Ersten Geheimen Rat der Fürstabtei Fulda ernannt.
Am 8. Juli 1724 übernahm er die Kommende Kapfenburg.
Als sein Todestag werden der 15. Dezember 1725 beziehungsweise 1727 überliefert.




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