Biographie zum Bild: Ferdinand von Mengersen
Ferdinand Moritz Falco Franz von Mengersen entstammte einem westfälischen Adelsgeschlecht mit Sitz in Rheder und wurde 1706 geboren. Er war ein Sohn des Burchard Bruno von Mengersen und der Maria Theresia von Hörde.
Im Jahr 1731 trat er in die Ballei Westfalen des DeutschenOrdensein. Von 1737 bis 1746 Komtur von Brackel, war er seit 1740 zugleich Komtur von Osnabrück. Ebenfalls 1740 wurde er zum Statthalter der Ballei Westfalen ernannt und wurde im folgenden Jahr zum Landkomtur der Ballei, die ihren Sitz in der Landkommende Mülheim hatte, ernannt.
Neben seiner Tätigkeit im Deutschen Orden stand Mengersen in kurkölnischen Diensten und erreichte den Rang eines Generalleutnants. Darüber hinaus war er Kriegsrat des Fürstbistums Münster und Kurkölns. Seit 1754 war er Inhaber des paderbornischen Infanterieregiments zu Fuß, das nach der damaligen Gepflogenheit seinen Namen führte. Im Verlauf des Siebenjährigen Krieges wurde dieses Regiment 1761 bei Saalfeld in Gefechte verwickelt.
Für den Hochmeister Karl Alexander von Lothringen war Mengersen als Konferenzminister tätig.
Er verstarb im Jahr 1788 und fand seine letzte Ruhestätte in der Pfarrkirche St. Katharina in Rheder.




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