Komtur Ferdinand Röttger von Dobbe


Ferdinand Röttger von Dobbe zu Lier war ein Sohn des Bernhard von Dobbe und seiner Ehefrau Maria von Delwig. Um 1665/1666 wurde er in die Ballei Westfalen des Deutschen Ordens aufgenommen. 

Im Jahr 1671 ist Ferdinand Röttger von Dobbe als Hauskomtur von Welheim nachgewiesen. Vier Jahre später, 1675, übernahm er als Komtur die Kommende Osnabrück und blieb dort bis 1692 im Amt. 

In dieser Zeit wird er auch in einem Zusammenhang mit der Besetzung einer Pfarrstelle in Schönholthausen genannt.

1692 wechselte er auf die Kommende Welheim, wo er bis  zu seinem Tode, am 1. Oktober 1703,  verblieb.

Dorn, Hans Jürgen: Die Deutschordensballei Westfalen von der Reformation bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1809 (= Quellen und Studien zur Geschichte des Deutschen Ordens, Bd. 26), Marburg 1978

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