Deutschordensritter Franz Johann von Bibra
Franz Johann Anton Christoph von Bibra entstammte einem fränkischen Adelsgeschlecht und wurde im Jahr 1703 als Sohn des Heinrich Karl von Bibra und der Marie Johanne von Eyb geboren. Aus dieser Ehe gingen insgesamt zehn Kinder hervor. Franz Johann hatte vier Brüder und fünf Schwestern.
Im Jahr 1727 in die Ballei Franken des Deutschen Orden aufgenommen, ist er 1731 als Trappier in Mergentheim nachweisbar. 1733 wurde Bibra Hauptmann und Kommandeur des Deutschordensregiments sowie Hofrat in Mergentheim. Im selben Jahr übernahm er die Kommende Sachsenhausen, deren Komtur er bis 1735 blieb.
Am 8. August 1736 zum Komtur von Blumenthal ernannt, wechselte er am 15. März 1737 auf die Kommende Weißenburg und ist in diesem Jahr auch als Komtur von Mergentheim nachweisbar.
Am 4. April 1737 wurde Franz Johann von Bibra zum Hofrat und Regierungspräsidenten in Mergentheim ernannt.
Er verstarb am 28. Januar 1739 in Bonn. Nach seinem Tod wurde ein Archivvorgang über einen ihm zugerechneten Rückstand in Höhe von 1.500 Gulden angelegt. Die näheren Umstände dieses Vorgangs sind jedoch nicht bekannt.




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