Deutschordensritter Rutger Kaspar von Schöller zu Schöller


Rutger Kaspar von Schöller zu Schöller wurde nach 1636 als Sohn des Freiherrn Rutger Bertram von Schöller zu Schöller und der Mechtilde von Neuhoff gen. Ley geboren. Die Familie besaß eine kleine Herrschaft nördlich von Düsseldorf. 

Am 10. Oktober 1669 erhielt er in der Kommende Siersdorf die Zusage für eine spätere Aufnahme in die Ballei Aldenbiesen des Deutschen Ordens. Seine Garanten waren Franz Wilhelm Freiherr von Spies, Johann Degenhard von Hall, Ludger Freiherr von Winckelhausen und Ferdinand Freiherr von der Hövelich.

Am 3. März 1671 wurde Schöller in Jungenbiesen dann in den Deutschen Orden aufgenommen.

Erst Statthalter und dann Komtur in Ramersdorf (1677–1682), war er von 1682 bis 1685 Komtur von Sint-Pieters-Voeren, von 1685 bis 1691 Komtur von Bekkevort und schließlich ab 1691 Komtur der Kommende Jungen Biesen in Köln.

Im Ehevertrag seiner Nichte Maria Mechthild von und zu Schöller mit Johann Friedrich von Schaesberg vom 19. Februar 1688 verpflichtete er sich zu einer jährlichen Zahlung von 200 Ducatons. Darüber hinaus überließ er dem Bräutigam das Haus zum Grund, jedoch ausschließlich zur Durchführung der für die landständische Aufschwörung erforderlichen Formalitäten.

Rutger Kaspar von Schöller verstarb am 31. Mai 1693 in Jungen Biesen und wurde anschließend in der benachbarten Karmeliterkirche (Frauenbrüderkirche) beigesetzt. 

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