Landkomtur Johann Hermann von Zievel
Johann Hermann Lothar Freiherr von Zievel stammte aus rheinischen Adelsgeschlecht, wurde im 17. Jahrhundert geboren und war ein Sohn des Lothar Reichsfreiherr von Daun gen. Zievel und dessen Ehefrau Agnes Appolonia Elisabeth von Hagen zu Motten.
Bevor er in den Deutscher Orden eintrat, stand er im Dienst des Kurfürsten von Bayern, war kurbayrischer Kammerherr und bekleidete außerdem den Rang eines Obristwachtmeisters. In dieser militärischen Funktion war er insbesondere für die wirtschaftlichen Belange eines Regiments verantwortlich.
Am 15. Mai 1727 wurde Johann Hermann von Zievel zunächst auf Probe in den Deutschen Orden aufgenommen. Nach einer etwa anderthalbjährigen Probezeit legte er am 17. Dezember 1728 sein Gelöbnis ab und wurde in die Ballei Lothringen aufgenommen. Ab diesem Datum zugleich Komtur von Luxemburg, leitete er die Verwaltungsangelegenheiten und beaufsichtigte die ihr unterstellten Vogteien und Zehnthöfe.
Nach dem Tod des bisherigen Landkomturs Johann Philipp von und zum Steinkallenfels am 10. November 1752 wurde von Zievel noch im November desselben Jahres zum Landkomtur der Ballei Lothringen des Deutschen Ordens in Trier berufen. Gemeinsam mit seinem Vorgänger gelang es ihm, die wirtschaftlich angeschlagene Kommende Beckingen zu konsolidieren und deren Lage nachhaltig zu verbessern.
Johann Hermann Lothar Freiherr von Zievel starb am 11. April 1762.





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