Biographie zum Bild: Maximilian von Riedheim
(zum Film) Das Bild zeigt den Deutschordensritter Maximilian Xaver Philipp Konrad von Riedheim.
Max Xaver von Riedheim entstammte dem schwäbisch-bayerischen Adelsgeschlecht der Freiherren von Riedheim, das zur Reichsritterschaft des Ritterkantons Donau gehörte.
1747 wurde er in den Deutschen Orden aufgenommen. Am 29. November 1749 erhielt er die Trappierstelle zu Mergentheim und bekleidete anschließend das Amt des Trappiers zu Freudenthal. 1757 wurde er zum Hauskomtur in Mergentheim ernannt.
Für das Jahr 1764 ist Riedheim als Vizestatthalter zu Freudenthal belegt. Von 1766 bis 1779 stand er der Herrschaft Freudenthal als Komtur vor; ab dem Jahr 1770 übte er dort zugleich das Amt des Statthalters aus, jedoch lediglich bis 1780.
1776 erscheint er als Komtur in Donauwörth. Von 1787 bis 1789 amtierte er zudem als Administrator der Ballei Franken.
Maximilian Xaver Philipp Konrad von Riedheim starb am 16. April 1798.
Das obige Bild zeigt den Amtsschild des Maximilian Xaver Philipp Konrad von Riedheim. Dieser stammt von 1740/50 und befindet sich in Friesach. Die Aufschrift lautet:
MAXIMILIAN XAVERI PHILIPP CONRAD VON RIEDHEIM / TRAPPIER BAU UND KÜCHELMEISTER ZV MERGENTHEIM VON A(N)NO 1740 BIS 1756 TEVTSCH ORDENS RITTER.
Leitner, Friedrich Wilhelm. „Aufschwör-, Amts- und Totenschilde in der Deutschordenskirche zu Friesach in Kärnten“. In: Rudolfinum. Jahrbuch des Landesmuseums für Kärnten, Jg. 2005






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