Deutschordenspriester Johann Anton Herckenroth
Johann Anton Herckenroth wurde am 14. März 1728 in Köln geboren und schrieb sich am 31. August 1751 an der Universität in Leuven ein. Bereits seit 1749 Stipendiat des Deutschen Kollegs in Leuven, trat er am 17. November 1755 in Aldenbiesen in den Deutschen Orden ein. Bei seiner Profess beherrschte er Latein, Niederländisch und Deutsch.
Schon am 6. September 1754 erhielt er das Benefizium des Petrusaltars an der Andreaskirche in Lüttich. Zwei Jahre später, am 19. Oktober 1756, wurde ihm zudem das Altarbenefizium des Heiligen Hubertus in derselben Kirche übertragen – eine Stellung, die er bis zu seinem Tod innehatte.
Herckenroth lebte zunächst im Priesterkonvent in Maastricht und blieb dort bis 1760. Im Januar 1761 wurde er Präsident des Deutschen Kollegs in Leuven. Nach Beschwerden über Misswirtschaft wurde er 1769 wieder in den Priesterkonvent nach Maastricht versetzt, wo er bis 1784 verblieb.
Im Oktober desselben Jahres wurde er Pfarrer in Aldenbiesen – ein Amt, das er bis zu seinem Lebensende ausübte. Johann Anton Herckenroth verstarb am 10. August 1787.
Leden van de Duitse Orde in de balije Biesen, Bilzen 1994



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