Schloss Miel
Nach dem Tode des Barons Johann Peter von Raesfeld, kaufte Maximilian von der Heyden gen. Belderbusch 1767 die Kurkölnische Herrlichkeit Miel. Dies geschah in geheimer Mission für seinen Bruder Caspar Anton von der Heyden gen. Belderbusch. Dieser war nicht nur Deutschordensritter, sondern auch der Premierminister von Kurköln.
Von 1768 bis 1771 ließ er das abgebrannte Wasserschloss wieder aufbauen. Hierbei verwendete er den Hofarchitekten Johann Georg Leydel, der es in Form eines französischen Jagdschlosses errichtete und dem Vorbild König Ludwig XV. folgte.
Das Schloss diente dem Premierminister und Landkomtur von Aldenbiesen als persönliches Refugium. Die Nähe zu Bonn und Brühl war Belderbusch besonders wichtig. Konnte er sich hier doch ungestört mit seiner Liaison treffen, Caroline von Satzenhoven, der Äbtissin des adligen Kanonissenstiftes Villich.
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