Der Deutschordensritter Johann Bernhard von Metternich und sein Aufschwörschild.
Der in der Ordenskirche zu Friesach befindliche Aufschwörschild des Deutschordensritters Johann Bernhard Michael von Metternich erinnert an seine Ordensaufnahme am 3. Januar 1624.
Nach längerem Kriegsdienst trat er am 3. Januar 1624 in den Deutschen Orden ein. Er wurde anschließend Baumeister in Freudenthal und versah dort von 1625 bis 1631 das Amt des Hauskomturs. 1638 ist er als Komtur von Blumenthal und Ratsgebietiger der Ballei Franken nachweisbar.
Im Jahr 1641 entsandte ihn der Hochmeister als Gesandten zum Reichstag nach Regensburg. Im selben Jahr wurde Metternich zum Statthalter in Mergentheim ernannt. Zwar führte er diesen Titel bis 1648 weiter, die tatsächliche Ausübung des Amtes ging jedoch bereits ab 1645 auf einen Vizestatthalter über.
Über seine Ämter hinaus ist Johann Bernhard Michael von Metternich auch als Förderer der Kommende Blumenthal belegt. Im Jahr 1652 stiftete er die beiden Seitenaltäre der Kommendenkirche, die bis heute erhalten sind und die Jahreszahl ihrer Stiftung tragen. Die Altäre zeigen neben dem Kreuz des Deutschen Ordens auch das Wappen Metternichs.
Am 30. Mai 1658 starb Johann Bernhard Michael von Metternich in seiner Kommende und wurde in der Kommendenkirche beigesetzt.




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