Biographie zum Bild. - Johann Franz von Lamberg


Johann Franz Raymund Casimir Reichsgraf von Lamberg wurde am 19. Mai 1716 geboren.

Am 20. April 1745 wurde er in Bonn in den Deutschen Orden aufgenommen und gehörte der Ballei Aldenbiesen an. Bereits am 1. Januar 1746 erhielt er die Kommende Sint-Pieters-Voeren. Es folgten die Kommenden Aschaffenburg (26. Oktober 1749), Gruitrode (1751), Jungenbiesen in Köln (1757), Bernissem (1770) und schließlich Siersdorf (1771). Darüber hinaus wird er in den Quellen als Ratsgebietiger der Ballei Aldenbiesen bezeichnet.

Neben seiner Tätigkeit im Deutschen Orden verfolgte von Lamberg eine militärische Laufbahn. Er war Kammerherr des Kurfürst-Erzbischofs von Köln sowie kurfürstlicher Rat und Kammerherr des Kurfürst-Erzbischofs von Mainz. In Mainz bekleidete er das Amt des militärischen Befehlshabers der Stadt. Ferner wird er als kaiserlicher General und Colonel der Leibgarde des Mainzer Erzbischofs genannt; ältere Überlieferungen bezeichnen ihn zudem als Rittmeister der Leibgarde und als Oberkommandanten im Ried-Infanterieregiment.

Johann Franz Raymund Casimir von Lamberg verstarb am 3. Oktober 1775 in Mainz und wurde in der Benediktinerabtei Jakobsberg beigesetzt.

Kommentare

Beliebte Posts